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Mittwoch, 22. April 2026, 19:30
Goethe-Institut Porto Alegre, Rua 24 de Outubro, 112, 90510-0000 Porto Alegre, Brasilien
Die performative Lesung „I am from Austria“ der Wiener Kunstgruppe monochrom nimmt Rainhard Fendrichs gleichnamige inoffizielle Hymne als Ausgangspunkt, um Österreich jenseits vertrauter Klischees zu betrachten.
Zwischen Alpenromantik, imperialer Nostalgie und Kulinarik entfaltet sich ein Blick auf ein Land mit komplexer Geschichte, politischer Empfindlichkeit und einer besonderen Fähigkeit, Pathos und Ironie miteinander zu verweben. Die Künstler*innen Johannes Grenzfurthner, Roland Gratzer und Jasmin Hagendorfer lesen, kommentieren und analysieren nationale Mythen, kulturelle Eigenarten und gesellschaftliche Widersprüche – vom Umgang mit Erinnerung über wissenschaftliche und bürokratische Kuriositäten bis hin zur Selbstinszenierung im öffentlichen Raum.
Gleichzeitig eröffnet der Abend Einblicke in die Arbeitsweise von monochrom, die seit über drei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kunst, Theorie, Performance und politischer Intervention agieren. Die Lesung ist kein kabarettistischer Länderabend, sondern eine experimentelle Untersuchung von Herkunft, Geschichtspolitik und kultureller Identität. Sie porträtiert ein Österreich, das seine inneren Widersprüche nie vollständig auflöst – und gerade darin seine charakteristische kulturelle Dynamik entfaltet.
Über die Künstler*innen:
monochrom ist ein in Wien ansässiges österreichisches Kunst- und Theorie-Kollektiv, gegründet von Johannes Grenzfurthner. Seit den 1990er Jahren arbeitet die Gruppe an der Schnittstelle von Kunst, Technologie, Politik und subversivem Humor. Ihre Projekte reichen von Performance, Film und Installation bis hin zu Theorie, Aktivismus und experimentellen Veranstaltungsformaten. Bekannt ist monochrom unter anderem für Roboexotica, das Festival für Cocktail-Robotik, und Arse Elektronika, das Festival für Sex und Technologie.
Johannes Grenzfurthner ist Künstler, Filmemacher, Autor, Kurator und Gründer von monochrom. In seiner Arbeit verbindet er politische Theorie, Popkultur, Medienkunst und Humor. Er realisiert Filme, Performances, Vorträge, Ausstellungen und Texte, die sich häufig mit Ideologie, Technologie, Erinnerungskultur und den Absurditäten gesellschaftlicher Selbstbeschreibung beschäftigen.
Roland Gratzer ist Autor, Performer und Journalist beim österreichischen Rundfunk ORF. Seine Texte und künstlerischen Arbeiten bewegen sich zwischen Satire, Literatur, kulturkritischer Zuspitzung und präziser Groteske. In dieser Lesung bringt er historische, poetische und komische Perspektiven auf Österreich ein.
Jasmin Hagendorfer ist Künstlerin, Filmemacherin und Kuratorin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Film, Festivalpraxis, Kunst und Vermittlung und erweitert die Performance um eine zusätzliche Stimme zwischen Lesung, Dialog und szenischer Verdichtung.
Unterstützung: Österreichisches Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS)
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Dienstag, 28. April 2026, 17:30 - 19:00
Pädagogische Hochschule Tirol
Matthias Sutter spricht über das aktuelle Buch ‚Gemeinsam stark‘ von Martin G. Kocher und ihm, in dem anhand wissenschaftlicher Forschung aus der Verhaltensökonomik und praxisnaher Beispiele gezeigt wird, warum Vertrauen und Kooperation Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft sind. Dabei behandelt das Buch unter anderem die Entwicklung von Kooperation und Vertrauen im Kindes- und Jugendalter und beleuchtet, wie der Vertrauensvorschuss zu Beginn der Arbeit belohnt wird, wenn alle Beteiligten das Ergebnis als Gruppenerfolg sehen.
Martin Kocher: Ökonom, Nationalbank-Gouverneur und ehemaliger Arbeits- und Wirtschaftsminister Österreichs
Matthias Sutter: einer der führenden Verhaltensökonomen Europas und Bestsellerautor
Anmeldung über das Institut
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Samstag, 06. Juni 2026, 12:00
Thalia Darmstadt - Boulevard, Schuchardstr. 8, 64283 Darmstadt
Elizabeth Horn signiert ihren neuesten Krimi und auch alle weiteren Bücher ihre Gardasee-Krimi-Reihe.
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Donnerstag, 13. August 2026, 19:00
Rostfest in Eisenerz (Steiermark)
Triumphale Siege, brillante Erfindungen und Anekdoten, die alle Beteiligten von ihrer besten Seite zeigen: Die bekannten Geschichten aus der Geschichte werden traditionell von den Gewinnern geschrieben. Gerade Österreich hat aber eine Unzahl an historischen Ereignissen zu bieten, die alles andere als rühmlich für die ehemalige Donaumonarchie sind. Von vergeblichen Versuchen, eine Kolonialmacht zu werden, bis zum Diebstahl eines wertvollen Salzfässchens: In diesem amüsanten Buch wird Österreichs Geschichte neu erzählt – aus der Perspektive der Verlierer.
Buchpräsentation & Lesung von und mit
Roland Gratzer, geboren 1983 in Graz, ist ein österreichischer Radiomoderator für FM4 und Ö1, Journalist, Schauspieler, Künstler, Festivalveranstalter und Drehbuchautor. Er lebt in Wien. Seine FM4-Serie »4000 Jahre Niederlagen« hat 2025 den Radiopreis der Erwachsenenbildung gewonnen.
Weitere Info folgt!
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Mittwoch, 16. September 2026, 19:00
Saal der Salzburger Nachrichten, Karolingerstraße 40, 5021 Salzburg
Referenten:
Renate Deimel, Psychotherapeutin, Tiertherapeutin sowie Sonder- und Heilpädagogin
Roswitha Zink, Psychotherapeutin, Tiertherapeutin
Moderation: Eva Hammerer, SN-Redakteurin Wissenschaft, Gesundheit
Zum Ticket-Kauf geht es <<HIER>>